Hippie Mode
Die Hippies: Sie träumten vom Aufbruch und der Revolution, ergaben sich in impulsiven Lebensweisen und propagierten freie Liebe - eine legendäre Bewegung, an die sich zu erinnern keinem schwerfällt. Grund dafür ist ein ausdrucksvoller und extravaganter Modekult, der gelebt wurde: Die Blütenblätter des "Summer of Love". Die Hippies der Sechziger Jahre beteten die Freiheit an, lebten sie und brachten sie durch Farbenfreude und Provokation unübersehbar zum Ausdruck. Sie protestierten gegen die eingefahrenen Strukturen der Gesellschaft, gegen Krieg und für Toleranz auf der Welt.
Angefangen in den Sechzigerjahren in San Francisco wurde aus einer einstigen Gegenkultur, den Hippies, alsbald eine breiter Strom, womit der ursprüngliche Hippie-Kult bereits 1967 ein Ende fand. In der Forderung nach freier Liebe und Drogenwahn verlor sich ein Trend aus Überzeugung im schweren Teig der Masse.
Flower-Power, "Jesuslatschen" und bunte Batiktücher - wohl einige der typischen Attribute des Hippiekultes. Die Mode (Bsp: Damen-Kleider.info) der sogenannten "Blumenkinder", die heute zur Großelterngeneration zählen, erlebt derzeit ein Revival. In den Sechziger und Siebziger Jahren war der Kleidungsstil Ausdruck eines Freiheitsgefühls, Zeichen für Frieden und Liebe. Toleranz und sexuelle Freizügigkeit statt Hierarchie und Autoriät - "Make Love, Not War!" lautete der Leitspruch der Hippie-Bewegung. Flower-Power und Freiheiten jeglicher Art spiegelten sich auch in der Mode wieder: die Kleidung war luftig, bunt, freizügig, provokant und unkonventionell.
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